Wie bereits im letzten Beitrag gezeigt, hatten sich die von uns angelegten Wassermulden vollständig gefüllt. Knapp eineinhalb Monate später wird deutlich, dass auch die gewünschte langsame Wasserabgabe an den Waldboden funktioniert.
Der Wasserstand sinkt kontinuierlich, während der umliegende Boden nach und nach gesättigt wird. Auf diese Weise entsteht wieder neue Aufnahmekapazität für kommende Niederschläge, gleichzeitig wird die Versickerung in tiefere Bodenschichten gefördert, die Grundwasserneubildung unterstützt und die Wasserversorgung von Vegetation und Bodenorganismen über einen deutlich längeren Zeitraum stabilisiert.
Auch Amphibien profitieren: Die temporären Kleinstgewässer dienen ihnen als wertvolle Laichhabitate, was die ersten Laichballen bereits zeigen.



